Haarentfernungsmethoden im Vergleich – welche Methode hält am längsten?

Kaum nähert sich der Winter allmählich seinem Ende, denken viele bereits wieder an die warme Jahreszeit, in denen man mit kurzer Hose oder Rock durch die Stadt schlendern kann. Für manche bedeutet dies allerdings wieder einmal, sich intensiv mit ihrer Körper- allem voran Beinpflege auseinanderzusetzen, denn bei vielen wachsen Haare hormonell bedingt schneller – entgegen aller Erwartung gerade in der warmen Jahreszeit. Das lästige Thema Haarentfernung wird auch diesen Sommer wieder Beauty-Thema Nummer eins werden. Wir untersuchen die beliebtesten Haarmethoden auf ihre Effektivität und Tauglichkeit.

rasierenDie Rasur – einfach, schnell und günstig

Der Klassiker unter den Haarentfernungsmethoden ist und bleibt die Trocken- oder Nassrasur. Vorteilhaft ist hierbei insbesondere der Preis. Wohl keine andere Methode lässt die Haare für weniger Geld von der Haut verschwinden. Dafür hält die Rasur allerdings auch nur ein bis drei Tage und hat somit die geringste Wirkungsdauer. Zudem können bei sensibler Haut kleine Pickelchen entstehen.

  • Vorteile: geringe Kosten, eigenständige Haarentfernung
  • Nachteile: geringe Wirkungsdauer, nicht für sehr sensible Haut geeignet

Intense Pulse Light – Haarentfernung mit dem Laser

Immer beliebter werden Geräte, die eigenständig zu Hause zur Anwendung gelangen können und auf Laser-Technik, dem Intense-Pulse-Light-Verfahren, basieren. Hierbei handelt es sich um eine Art Epilation. Mithilfe des Geräts, wie z.B. dem Silk’n SensEpil XL, werden größere Hautpartien behandelt. Allerdings entfernt die Epiliertechnik ausschließlich dunkle Haare. Helle Haarpartien erfasst der Haarentferner nicht, weil die Haarpigmente nicht ausreichend Melanin besitzen, um das Licht zu absorbieren.

  • Vorteile: schnelle und eigenständige Haarentfernung, sehr lange Wirkungsdauer
  • Nachteile: nur für dunkle Haare geeignet

Enthaarungscremes – kein Schmerz, kein Aufwand

All diejenigen, die ihre Haare sanft entfernen möchten, greifen auf Haarentfernungscremes zurück. Der große Vorteil hierbei ist, dass die Anwendung keine Schmerzen verursacht. Cremes gibt es mittlerweile als Badeöl, Duschgel oder einfach als Lotion. Dadurch kann die Anwendung ganz einfach während der täglichen Körperpflege erfolgen. Die Dauer der Haarentfernung beträgt circa eine bis drei Wochen. Verantwortlich für den Effekt ist der Wirkstoff Thioglycolsäure, der unter die Haut bis zur Haarwurzel dringt und das Keratin angreift. Leider reagieren einige Frauen sehr sensibel auf Haarentfernungscremes, die in der Regel sehr alkalisch sind.

  • Vorteile: schmerzfreie Haarentfernung, mittlere Wirkungsdauer, relativ geringe Kosten
  • Nachteile: nicht für sensible Haut geeignet

Wachs – nur etwas für Hartgesottene

Wer von der Wachsmethode hört, bekommt bereits die ersten Schweißperlen im Gesicht. Kein Wunder. Wachs schneidet Haare nicht ab, sondern packt das Problem buchstäblich an der Wurzel. Dadurch, dass Wachs die Haarwurzel entfernt, ist das Ergebnis der Haarentfernung besonders glatt und langanhaltend. Bis zu drei Wochen sind Haare nicht mehr zu sehen oder zu spüren. Bekannter Nachteil bleibt allerdings der hohe Schmerzfaktor. Aber wer schön sein will, muss manchmal leiden. Wer besonders gute Ergebnisse erzielen will, der sollte darauf achten, richtig zu wachsen oder dies einer Person vom Fach überlassen.

  • Vorteile: lange Wirkungsdauer, besonders glattes Hautergebnis
  • Nachteile: Schmerzen und nochmal Schmerzen

Bild: finemsequi, flickr.com

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